Kellerfenster oft einfachverglast
Einbrecher suchen sich die schwächste Stelle am Haus aus. Da viele Hausbesitzer Beschläge und Rahmen nachrüsten und sicherer machen, wird oft die Fensterscheibe eingeschlagen. Helfen kann hier Sicherheitsglas – es bricht zwar irgendwann, erschwert dem Einbrecher die Arbeit aber erheblich.

Glas: Durchwurfhemmend oder durchbruchhemmend

Auswählen können Hausbesitzer zwischen durchwurfhemmender und durchbruchhemmender Verglasungen, beide Arten findet man im Handel als Verbundsicherheitsglas (VSG).

Bei Verbundssicherheitsglas handelt es sich aus mindestens zwei Scheiben, die mit einer hochreißfesten PVB-Folie (Polyvinylbutyral) verbunden sind. Wird diese Scheibe zerstört, haften die Splitter auf der Folie – die Glasscheibe bleibt also als Ganzes bestehen.

Sicherheitsstufen von P1A bis P8B

Wählen lässt sich dieses Glas noch mit Sicherheitsstufen: Produkte mit P1A bis P5A hemmen die Kraft von Gegenständen, die gegen das Glas geworfen werden. P6B bis P8B halten auch schweren Einbruchswerkzeugen stand. Der Bundesverband Flachglas in Troisdorf rät zu Gläsern ab P5A für Privathäuser und Wohnungen.
Übrigens: Als Nebeneffekt verhindert Sicherheitsglas auch Verletzungen. So geht eine VSG-Scheibe nicht versehentlich zu Bruch, z.B. wenn spielende Kinder einen Ball dagegen werfen.